|  |  |  | Städtebauliches Gesamtkonzept |  |  |
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| Städtebaulicher Entwicklungsplan: Zeidler Grinnell Architekten |
|  |  | Der MediaPark Köln wurde auf dem 20 ha grossen Gelände des ehemaligen Gereon Güterbahnhofs in 10 Minuten Entfernung zum Kölner Dom errichtet. Das städtebauliche Konzept von Zeidler Grinnell Architekten (ehemals Zeidler Roberts), dass 1988 aus einem offenen nationalen Wettbewerb mit internationalen Zuladungen hervorging, ordnet blockartige Gebäudestrukturen halbkreisförmig um einen Stadtplatz an. Der Platz verbindet die verschiedenen MediaPark Gebäude. Er ist in seinen Abmessungen dem Campo in Siena ähnlich und autofrei. In der Mitte des Platzes - im Schnittpunkt der verlängerten Blockseitenstrassen - liegt eine von Zeidler und Otto Piene entworfene mit versenkten Sitzstufen kombinierte Brunnenanlage mit einer Wasser- und Lichtskulptur. Der dem Platz vorgelagerte See, in dem sich die Platzbebauung imposant widerspiegelt, dient sowohl als erweiterter Vorplatz und Übergang in den neuen Bezirk als auch zur Trennung vom Lärm der im Süden des Geländes direkt zur Autobahn führenden Stadtstrasse. Der 148 Meter hohe KölnTurm, städtebaulich in Verlängerung der Sichtachsen der auf den MediaPlatz zulaufenden Strassen angeordnet, schliesst die Platzbebauung auf der dem Cinedom gegenüberliegenden Platzseite nach Westen ab und markiert als „Campanile“ den MediaPark im Stadtbild. Der Entwurf von Zeidler Grinnell für diesen Turm ging 1990 siegreich aus dem Gutachterverfahren hervor. Realisiert wurde der Wettbewerbsentwurf von Jean Nouvel.
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| Plan: Zeidler Grinnell Architekten |
Der MediaPark wurde als oberirdisch autofreies Projekt entworfen. In dezentralen Tiefgaragen unterhalb der einzelnen Blöcke sowie unter dem Platz befinden sich Stellplätze für 2.500 Fahrzeuge, erschlossen über eine interne Ringstrasse, über die auch der gesamte Lieferverkehr abgewickelt wird.
Um die MediaPark Bebauung legt sich eine Parkanlage, die über den südlich angrenzenden Stadtpark mit dem inneren Kölner Grüngürtel und über eine die Bahnanlagen überquerende Brücke mit dem Volkspark im Nordwesten verbunden ist.
Eberhard H. Zeidler beabsichtigte mit seinem im Wettbewerb prämierten Entwurf sowohl ein starkes und einprägsames Bild des neuen Stadtteils als Identifikation und Symbol zu schaffen als auch die neue Bebauung in den Kontext der gewachsenen Stadt zu stellen. Die später im Bebauungsplan festgeschriebene Nutzungsmischung und Verteilung sollte - zusammen mit dem zentralen Platzelement - sicherstellen, dass sich städtisches Leben entfaltet und der MediaPark zum Bestandteil der Kölner Stadtstruktur wird.
| Inhaltlich wird mit dem Bebauungskonzept eine Bruttogeschossfläche von insgesamt 174.000 m² mit unterschiedlichsten Einrichtungen der Telekommunikation und Medienwirtschaft, Büroflächen, Restaurants und Unterhaltungseinrichtungen, ein Hotel sowie Wohnnutzungen umgesetzt, die in gemischtgenutzten Blöcken entlang des Platzes sowie westlich in der "Wohnschlange" und östlich entlang der Maybachstrasse liegen. Die Blöcke wurden unabhängig in verschiedenen Abschnitten durch unterschiedliche Investoren und Architekten errichtet.
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- Städtebaulicher Entwurf: Zeidler Grinnell Architekten (Wettbewerb 1987/88)
- Architekten Brücke, Ringumfahrt und zentrale Tiefgarage: Arbeitsgemeinschaft Zeidler / Baugruppe Köln
- Architekten Platz und Seitenstrassen: Arbeitsgemeinschaft Zeidler / Baugruppe Köln
- Landschaftsarchitektur Park und See: Jürgen Schubert mit Arbeitsgemeinschaft Zeidler / Baugruppe Köln
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